Theaterpädagogik

Ich stehe für nachhaltige und niedrigschwellige Ansätze in der Theaterpädagogik. Dabei ist kaum etwas unmöglich.
Pina Bausch tanzen in der geriatrischen Tagespflege? Schon so oft gemacht!
Sich schwierigen Themen durch den Körper anzunähern? Mein Lieblingsansatz!
Als Mary Poppins durch das Krankenhaus schweben und Löffelchen voll Zucker verteilen? Das war der Knaller!
Mit Kita-Kindern differenziert und spielerisch Gefühle auf die Bühne bringen? Ich musste staunen, was da alles rauskam!
Theater dort hinbringen, wo die Menschen sind? Mache ich regelmäßig!
Menschen mit theaterpädagogischem Stimm- und Präsenztraining auf dem Weg zu einer entspannten, stahlkräftigen Präsenz und klangvollen Stimme begleiten? Liebe ich sehr!

Dabei halte ich es oft ganz mit einem Zitat aus Hamlet, denn mein Credo lautet „Mehr Sinn, weniger Worte!“. Meine Arbeiten zeichnen sich durch einen bewegungsorientierten Ansatz aus, inspiriert zum Beispiel von Pina Bausch und dem Frantic Assembly. Ich bin der festen Überzeugung, dass vieles schon in uns und damit unseren Körpern steckt – wir müssen nur Wege finden, es herauszulassen. So werden ästhetische Momente mit dem ganzen Körper erfahren und wir können uns immer wieder selbst überraschen sowie gemeinsam in einen Austausch treten.

Es ist mir eine große Freude, aus meinen Teilnehmer*innen das künstlerische Potential herauszukitzeln. Denn auch wenn manch andere Faktoren manchmal in den Vordergrund rücken, wohnt die kreative Schöpfkraft in uns allen. Jeder Mensch sollte einen geschützten Raum haben, in dem er sich ausprobieren und ausdrücken kann.

Schulen & Kitas

Ich komme auch an Eure Schule oder Kita! Ob für mehrwöchiges oder kurzes Projekt, AG oder Projektwoche – da sind so viele spannende Themen und Methoden möglich. Lass uns direkt in Kontakt kommen und gemeinsam Ideen austauschen, denn ich bin mir sicher, wir finden das passende Theaterprojekt für Deine Einrichtung in Oldenburg.

Kliniken und Pflegeeinrichtungen

Theater in jeder Lebenslage – denn Spielfreude und spannende Geschichten gibt es auch trotz (oder gerade bei) schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen, Behinderung oder hohem Alter. Ich komme zu Euch in die Einrichtung und passe meine Arbeit Eurem Setting an. Ob als theaterpädagogischer Besuch in den Patient*innenzimmern, Workshop im Stuhlkreis oder stationsübergreifendes Projekt: die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Fortbildungen

Ob Methodenkoffer für die Senior*inneneinrichtung, theaterpädagogische Interventionen für die soziale Arbeit, Präsenztraining für Teams oder auch fachliche Impulse für die Schule und Kita – jedes Thema ist möglich. Dabei sind für mich diverse Settings denkbar: ob als Inhouse-Fortbildung in Deiner Einrichtung, 1:1 Impulse, offene Fortbildungen oder Impuls-Workshops auf Tagungen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vor Ort oder online möglich.

DU WILLST MIT MIR ZUSAMMENARBEITEN?

Neugierig auf eine Zusammenarbeit geworden? Hier kannst Du meinen künstlerischen Werdegang herunterladen.

Wie spannend bewegungsbasierte Spielansätze auch (oder besonders!) für Menschen mit körperlichen oder kognitiven Erkrankungen oder Behinderungen sind, habe ich im Zuge meiner Bachelorarbeit untersucht. Ergebnis: richtig viel Neugier, Leidenschaft und Erkenntnisse rund um die theaterpädagogische Körperarbeit mit denjenigen, die noch viel zu selten am kulturellen Leben teilhaben können. Dafür mache ich jeden erdenklichen Raum zur Bühne: den Stuhlkreis in der Tagespflege, das Patient*innenzimmer der Onkologie, den Turnraum der Kita und noch vieles mehr!

Mit der Zeit habe ich immer mehr beobachten können, wie toll sich Yoga und Theaterpädagogik ergänzen. Ganz besonders, wenn es darum geht, in Verbindung mit dem Körper, unserem Atem und unserer Stimme zu kommen. Fließt der Atem frei, fühlen wir uns wohl in unserem Körper, kann die Stimme entspannt und klangvoll fließen. Und wenn wir mit dem Kopf ganz im Hier und Jetzt, in unseren Spielsituationen sind, wird unsere*r innere*r Kritiker*in vielleicht auch etwas leiser, lässt uns freier, mutiger, selbstbewusster spielen.

VERGANGENE & AKTUELLE PROJEKTE (AUSWAHL)

Die große Held*innenwerkstatt. Wer sind Held*innen? Projekt in KiTas.

Resilienz für Kinder. Projekt des Landesverbands Theaterpädagogik Niedersachsen.

Das kleine Häwas. Theater-AG an der Grundschule Nadorst.

Farbenfroh Kulturfestival in Kreyenbrück. Projektkoordination und Niedrigschwelligkeit.

Biografisches Bewegungstheater. Workshops in Senior*inneneinrichtungen im Rahmen von Blue OL.

TiKK, Theater im Kinderkrankenhaus – wöchentliche Besuche mit theaterpädagogischen Einheiten auf der Kinderonkologie und -kardiologie des Elisabeth-Kinderkrankenhauses des Klinikum Oldenburg

Planet Freundschaft. Ein Stück über die Superkraft, die uns verbindet – Kinderclub des Oldenburgischen Staatstheaters

Heute bin ich – eine theaterpädagogische Erkundungsreise zu unseren Gefühlen und verschiedenen Ausdrücken für Kinder während oder nach einer Krebsbehandlung und deren Geschwister. Zusammenarbeit mit der Elterninitiative krebskranker Kinder

Ausdrucksstark in jedem Alter – Theaterpädagogik in den Tagespflegen der Caritas Oldenburg

DU WILLST MIT MIR ARBEITEN?

Frederike lächelt in die Kamera und hält einen Teebecher hoch.

FUN FACTS ÜBER MICH UND DAS THEATER

Schon mit 9 Jahren schnupperte ich das erste Mal Theaterluft.
Meine erste Rolle war General Hathi im Dschungelbuch. Meine erste Choreographiearbeit war High School Musical on stage! an der St. Cuthbert Mayne School in Torquay.
Viele Jahre war ich zu schüchtern, um mich beim Theaterjugendclub anzumelden. Das hat sich erst mit 15 geändert.
Lange Zeit dachte ich, ich will unbedingt Schauspielerin werden. Erst nach einem Praktikum am Drama Department einer Schule in England habe ich gemerkt, dass es mich viel mehr erfüllt, andere zum Theaterspielen einzuladen.
Ich liebe diesen besonderen Duft, wenn ich ein Theater am Bühneneingang betrete.
Meine liebste Theaterführung die ich je konzipiert und gegeben habe war damals am Theater Vorpommern für Blinde und Menschen mit Sehbehinderungen. Theater kann verdammt sinnlich sein!
Ich liebe gute Texte, aber finde, dass auf der Bühne oft zu viel gesprochen wird.

REZENSIONEN

vielfältig und tiefsinnig

Du hast wirklich eine besondere, vielfältige, tiefsinnige, künstlerisch-ästhetische Art zu inszenieren, die meine Seele berührt und mich in eine neue Welt eintauchen lässt.

— Annika

große Bereicherung

Es macht mir immer wieder große Freude und ist eine große Bereicherung, mit Dir zusammenzuarbeiten!

— Christiane

inspirierend, motivierend und verbindend

Am 25.04.2025 durften wir Frau Ströer bei uns im Hansa Seniorenwohnstift Kreyenbrück begrüßen. Mit ihrem Angebot „Stimme und Körper“ hat sie nicht nur einen frischen Wind in unsere Einrichtung gebracht, sondern auch eine beeindruckende Dynamik unter unseren Bewohnerinnen und Bewohnern entfacht.

Es war faszinierend zu erleben, wie innerhalb kürzester Zeit aus Einzelpersonen ein echtes Team entstand – selbst Bewohner, die zuvor wenig miteinander anfangen konnten, haben durch die gemeinsamen Übungen zueinander gefunden. Eine Bewohnerin berichtete begeistert, dass sie einen Mitbewohner, die sie zuvor gemieden hatte, plötzlich in einem ganz neuen Licht sieht. Inzwischen sind die beiden befreundet – ein wunderbares Ergebnis dieser Arbeit!

Darüber hinaus war es für uns als Team der sozialen Betreuung eine großartige Möglichkeit, wertvolle Einblicke in die Theaterpädagogik zu gewinnen. Auch wir haben viele Impulse für unsere tägliche Arbeit mitgenommen.

Liebe Frederike, wir hoffen sehr, dich bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen! Die soziale Betreuung sowie unsere Bewohnerinnen und Bewohner senden dir herzliche Grüße und danken dir von Herzen für deine inspirierende, motivierende und verbindende Arbeit!

— Kim-Christin Nagorny,
HANSA-Seniorenwohnstift Kreyenbrück

bewegende Erfahrung

Herzlichen Dank für das inspirierende „Biografische Bewegungstheater“! Ihre einfühlsame Gestaltung hat nicht nur die Herzen der Bewohnerinnen berührt, sondern sie auch aktiv zum Lachen und Mitmachen angeregt. Es war beeindruckend zu sehen, wie persönliche Geschichten lebendig wurden und wie die Teilnehmerinnen in eine Welt voller Emotionen und Erinnerungen eintauchten.

Die Atmosphäre war warm und einladend, was dazu beigetragen hat, dass sich alle wohlfühlten und gerne teilnahmen. Es war schön zu beobachten, wie die Gemeinschaft dadurch gestärkt wurde; viele Bewohner*innen haben sich nach der Veranstaltung angeregt unterhalten und ihre Erlebnisse geteilt.

Diese bewegende Erfahrung wird in schöner Erinnerung bleiben und hat sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ein großes Dankeschön für Ihr großartiges Engagement und Ihre kreative Herangehensweise!

Unsere Betreuungskräfte haben viel Input auch für Ihre Arbeit mitgenommen und wir sind an Fortbildungen jederzeit interessiert.

— Bianca Flügge, DRK Schwesternheim